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Surftipp: Das Sammelgebiet Schaufensterpuppen mit Schaufensterpuppen Historie wird hier vorgestellt: Schaufensterpuppen
Eine Schaufensterpuppe ist mehr als nur eine schlichte Puppe. "Sie soll Vorbildcharakter haben, wirken wie man selbst gern sein möchte." So lautet die Aussage des Besitzers Deutschlands ältester Schaufensterpuppen-Manufaktur in einem ZDF-Beitrag.
Schaufensterpuppe, engl.: dummy, manikin , mannequin, (shop) window dummy, (store) window mannequin
Der Begriff Mannequin kommt aus dem Holländischen des späten Mittelalters. Damals war es nicht üblich, echte Menschen zu portraitieren. Stattdessen wurden sogenannte "Gliederpuppen" aus Holz verwendet. Der Vorteil dabei: durch die gute Beweglichkeit der "Gliederpuppen" konnte man nahezu jede menschliche Bewegung anatomisch präzise nachempfinden. Die "Gliederpuppen" wurden Mannekijn genannt, was soviel bedeutet wie "Männchen". Diese Bezeichnung wurde in viele Länder übertragen, so auch nach Frankreich. Dort wurden die Kleider dann an lebenden Mannequins angezogen, die diese repräsentierten. Seit jeher wird nun der Begriff Manneqiun für fleischgewordene Gliederpuppen benutzt. Wenn man viele der heutigen Schaufensterpuppen in Ihrer Perfektion betrachtet, kann man in der Tat von täuschend echten Mannequins sprechen.
Weitere Begriffsverwendungen Mannequin: "Model", "Supermodel", "Prostituierte".
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